Preisträger 2010

Erster Preis: Obsthof Augustin

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Hans-Heinrich Ehlen (Landwirtschafstminister Niedersachsen), Dierk und Katrin Augustin (Obsthof Augustin), Bundesministerin Ilse Aigner

Der Obsthof Augustin aus Jork/Niedersachsen überzeugt mit einem regenerativen Energiekonzept, dessen erfolgreiche Umsetzung dem Betrieb eine völlige Unabhängigkeit von Erdgas und eine deutlich verbesserte Klimabilanz garantiert.

Auch im Arten- und Biotopschutz leistet der Obsthof Augustin Vorbildliches. Eindrucksvoll zeigt er, wie wirtschaftliche Ziele mit denen des Naturschutzes verbunden werden können.

Die herausragenden Leistungen des Betriebes wurden mit einem ersten Preis gewürdigt.

Zweiter Preis: Verein Bunde Wischen e.V.

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Hartmut Weber und Gerd Kämmer (Vertreter für BUNDE WISCHEN e. V.), Bundesministerin Ilse Aigner, Thomas Dosch (Bioland Bundesvorsitzender)

Einen der beiden zweiten Preise erhielten der Verein Bunde Wischen e.V. aus Schleswig in Schleswig-Holstein.

Dem Verein ist es gelungen, Landschaften durch "Bunte Wiesen" mit vielen wilden und seltenen Orchideen zu bereichern – und das durch landwirtschaftliche Nutzung. Eine ganzjährige, extensive Rinderbeweidung bietet dabei nicht nur Vorteile für den Natur- und Wasserschutz. Erzeugt werden besonders hochwertige Fleischqualitäten, die sich hochpreisig vermarkten lassen und so den betriebswirtschaftlichen Erfolg absichern. Dieses Konzept des wirtschaftlich tragfähigen Naturschutzes ist Beispiel gebend für Landwirtschaftsbetriebe auf sensiblen Grünlandstandorten.

Zweiter Preis: Baumschule Pflanzlust

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Dr. Uta Williges (LLH), Thomas Dosch (Bioland Bundesvorsitzender), Heinrich Niggemeyer und Ulrike Peter (Baumschule Pflanzlust), Bundesministerin Ilse Aigner, Hans-Heinrich Ehlen (Landwirtschaftsminister Niedersachsen)

Ebenfalls den zweiten Preis erhielt die Baumschule Pflanzlust aus Wolfhagen-Nothfelden in Hessen. Sie bietet ein in Deutschland nahezu einmaliges Arten- und Sortenspektrum in Bioqualität. Das gilt insbesondere für alte Obstsorten, die für den Hausgarten oder auch für den Streuobstanbau auf Obstwiesen besonders gefragt sind.

Aber nicht nur alte Obstsorten verdanken ihr Überleben dem Engagement des Betriebes. In Zusammenarbeit mit der Universität Kassel werden auch Samen von besonders markanten Altbäumen, zum Beispiel einer als Naturdenkmal geschützten uralten Gerichtseiche, gewonnen und in der Baumschule kultiviert. Die "jungen Riesen" finden Abnehmer bei Kommunen des Landkreises Kassel und helfen mit, notwendige Ausgleichsmaßnahmen standortgerecht umzusetzen und historische Landschaftsbilder zu erhalten.