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Kontakt

Brunnenhof

Vermarktung:

Caroline v.

Wistinghausen - Noz

Tel: 07940-2270

Fax: 07940-4911

info@gefluegelvombrunnenhof.de

www.gefluegelvombrunnenhof.de

Landwirtschaft und Beratung:

Maik Noz

Tel: 07940-937331

Fax: 07940-937333

beratung.maiknoz@gmx.de

Brunnenhof

Pressemitteilung Brunnenhof

Ökologische Putenhaltung
Der Brunnenhof in Künzelsau-Mäusdorf wird mit dem dritten Platz des Förderpreises Ökologischer Landbau 2006 für die ökologische Putenhaltung ausgezeichnet.
Der Brunnenhof wird seit 1999 von Familie von Wistinghausen–Noz bewirtschaftet. Die mehr als 23 ha landwirtschaftliche Nutzfläche (Acker 16,76 ha Wiesen 6,38 ha) werden biologisch-dynamisch im Vollerwerb zum Zwecke der schon traditionellen Geflügel- und Rinderhaltung bewirtschaftet. Der Weihnachtsbraten vom Brunnenhof-Mäusdorf hat Tradition in vielen Bereichen.

Die neun Mutterkühe mit Nachzucht und ein Bulle geben den Ausgleich zu den bis zu 3500 Puten (in sechs Durchgängen/Jahr) und bis zu 5000 Landgockeln (in 12 Durchgängen/Jahr). In Zusammenarbeit mit demeter-Kooperationsbetrieben werden die rund 350 Gänse aufgestellt. Es gibt eine Verkaufsstelle am Hof für die Direktvermarktung von frischem Geflügel- und Rindfleisch. Betriebsbesichtigungen sind nach Terminvereinbarung möglich.
Mit der Ausbildung zur hauswirtschaftlichen Betriebsleiterin im ländlichen Bereich einerseits und der Ausbildung zum Techniker für Agrarwirtschaft, Fachrichtung ökologischer Landbau, mit einer Teilzeitbeschäftigung als Kontrolleur für eine EU- Kontrollstelle andererseits, fühlten sich Caroline v. Wistinghausen-Noz und Maik Noz 1998 bestens gerüstet. Die Familie und Freunde helfen in Zeiten großer Nachfrage aus. Die Anzahl der ständigen Mitarbeiter ist inzwischen auf acht bis zehn angewachsen. Nach fünf Jahren Pacht konnte der Brunnenhof 2004 ganz übernommen werden.

Nachdem die demeter-Richtlinien für Putenhaltung 1999/2000 definiert waren, wurden aus Sturmschaden-Folienhäusern auf den Streuobstwiesen des Hofes Puten-Freilaufställe mit der Möglichkeit zum Weidegang aufgestellt. Es dürfen laut EG-Bio-Richtlinie pro 1m² Stallfläche nur max. 21kg gehalten werden. Zusätzlich stehen 10m² Auslauf pro Tier zur Verfügung. Streuobstwiesen eignen sich besonders wegen der im Sommer Schatten spendenden Bäume, auch finden Äpfel oder Birnen gute Verwertung in den Puten!
Die Fütterung der Hohenloher demeter-Puten und auch der Hohenloher demeter-Landgockel geschieht mit dem von der Bio- und demeter-zertifizierten Kaisermühle in Gänheim entwickelten pelletierten demeter-Putenfutter, das mit guten Erfolgen in der Aufzucht und Mittelmast eingesetzt wird. In der Mittel- und Endmast wird zunehmend das eigene Getreide eingesetzt. Seit 1999 schon gibt es den Hohenloher demeter-Landgockel, 2000 endlich die ersten Hohenloher demeter-Puten vom Brunnenhof-Mäusdorf.

Für 2005 ist mit fünf Putenaufzuchten der Eigenbedarf gedeckt und es konnten sogar demeter-Jungputen angeboten werden. Bei der Öko-Geflügelmast ist zu beachten, dass es durchschnittlich vier Wochen länger dauert, bis die Tiere ausgewachsen sind, das Fleisch die Reife erfährt, welche die überaus geschätzte Qualität des Hohenloher demeter-Geflügels vom Brunnenhof ausmacht.
Der kurze Transportweg von den Ställen zur hofeigenen Schlachterei ist von großem Vorteil für die Tiere und auch für die Menschen. So kann schnell und flexibel auf Anfragen reagiert werden.
Sowohl die Pute als auch der Landgockel werden als Ganzes angeboten oder in Teilstücken, bevorzugt verpackt im Vakuumbeutel und mit dem Schmucketikett des Hofs versehen. Der Bezug des Kunden zum Hof wird also noch im Kühlschrank sichtbar.

Das Rind gilt als Herzstück des biologisch-dynamischen Landbaus, daher ist die hofeigene Mutterkuh-Haltung nach reiflicher Überlegung erhalten und modernisiert worden. Auf Vorbestellung werden nach Bedarf Rinder beim Metzger geschlachtet und als 6 oder 12 kg Fleischpakete vermarktet.
So ist es letztlich geschafft, von der Aufzucht bis zur Vermarktung, alles in eigener Hand zu vereinen! Hier liegen die Stärken der Arbeit auf dem Brunnenhof. Die nachvollziehbare Regionalität und die Kundennähe ist für Endverbraucher (Genießer) wie auch für Hofläden, Einzelhandel, Gastronomiebetriebe und ortsansässige Großküchen sehr wichtig.