Preisträger 2008

1. Preis: Hephata Hessisches Diakoniezentrum

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1. Preis des Förderpreises Ökologischer Landbau: Hephata Hessisches Diakoniezentrum

Der Betrieb Hephata Hessisches Diakoniezentrum (Schwalmstadt) wird mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Bei der Vermarktung ökologischer Produkte sind für das Diakoniezentrum Regionalität, Diversität und nicht zuletzt Qualität  entscheidende Erfolgsprinzipien. Hephata hat im eigenen Betrieb zugleich zahlreiche Arbeitsplätze für geistig behinderte und abhängigkeitskranke Menschen geschaffen und insgesamt beispielhaft Initiative für die soziale, ökonomische und ökologische Betriebsentwicklung übernommen. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro.

2. Preis: Schmid GbR

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2. Preis des Förderpreises Ökologischer Landbau: Schmid GbR

Die Schmid GbR (Westhausen) wird für ihr herausragendes gesamtbetriebliches Konzept mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Dem Betrieb Schmid ist es gelungen, in einem Gebiet mit vorherrschend klein strukturierten Landwirtschaftsbetrieben ein innovatives und ökonomisch tragfähiges Konzept für Diversität in der Erzeugung ökologischer Produkte, deren Verarbeitung sowie Direktvermarktung, umzusetzen. Dabei wird der artgerechten Haltung der Tiere hohe Priorität eingeräumt. Das Preisgeld beträgt 8.000 Euro.

3. Preis: Gut Hirschaue

Familie Staar bei der Preisverleihung
3. Preis des Förderpreises Ökologischer Landbau: Gut Hirschaue

Das Gut Hirschaue (Rietz-Neuendorf) wird für seine vorbildliche Leistung im Bereich der Entwicklung einer möglichst artgerechten Wildtierhaltung und damit  praxisgerechter Leistungen zur Weiterentwicklung der EG-Öko-Verordnung  ausgezeichnet. Dem Betrieb ist eine "Vorreiterrolle" in der ökologischen  Wildtierhaltung auch unter Berücksichtigung der standörtlichen natürlichen Gegebenheiten zuzusprechen, insbesondere weil die EG-Öko-Verordnung spezielle Regelungen für diesen Erzeugungsbereich bisher nicht vorsieht. Das Preisgeld beträgt 7.000 Euro.