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Förderpreis Ökologischer Landbau 2011

Faltblatt mit Informationen rund um die Bewerbung auf den Förderpreis Ökologischer Landbau 2011.

Download des Faltblattes

10 Jahre Förderpreis Ökologischer Landbau

In einer 72-seitigen Broschüre finden Sie interessante Informationen rund um den Förderpreis und die bisherigen Preisträger.

Download der Broschüre

Bundesprogramm Ökologischer Landbau

Der Förderpreis Ökologischer Landbau wird organisiert im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau.

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Begründung der Jury

2. Preis: Bauckhof
Der Bauckhof hat sich mit seinem umfassend ökologisch geführtem, soziale und vielfältige ökonomische Belange integrierenden Betrieb beworben. Der Bauckhof verfügt mit seinen drei Höfen (Amelinghausen, Stutensen und Klein Süstedt) über eine Gesamtbetriebsfläche von 366 ha, wovon 207 ha bewirtschaftet werden. Der Bauckhof wurde 1932 auf biologisch-dynamische Wirtschaftsweise umgestellt und 1966 von privatem Familienbesitz in gemeinnütziges Eigentum über­führt. Damit soll für die Zukunft sichergestellt werden, dass auf dem Bauckhof immer biologisch-dynamischer Landbau betrieben wird. 32 Personen sind in Landwirtschaft und Gärtnerei beschäftigt. Insgesamt arbeiten rund 140 Menschen auf den drei Höfen. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die sozialtherapeutische Gemeinschaft mit 26 zu betreuenden Menschen und die Durchführung von landwirtschaftlichen Schulpraktika (jährlich ca. 10 Schulklassen im 9. und 10. Schuljahr, Dauer 14 Tage). Eine Pension bietet 40 Gästen eine Unterkunft. Besonders erwähnenswert ist auch die Nutzung regenerativer Energie.
Die Produkte aus der Hofbäckerei und -molkerei, Fleischwaren, Gemüse, Obst, Getreide etc. werden im großzügigen Hofladen (mit Café), im Postversand und über Demeter-Großhändler in ganz Europa an Großverbraucher, Einzelhandel und Küchen verkauft und sichern die wirtschaftliche Existenz.
Die Jury möchte besonders das Engagement im landwirtschaftlichem Naturschutz durch die Heckenpflanzungen (ca. 12 km) und die Integration von Ameisenvölkern in den Ackerbau würdigen.
Außerdem soll das Engagement für die Ausbildung des landwirtschaftlichen Nachwuchses und die Bildungsarbeit mit Schülern gewürdigt werden.